Informationen für Heilpraktiker bezüglich dem Coronavirus

 

Liebe Heilpraktiker*innen, 

 
hier finden Sie einige Informationen bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus und der Ausübung des Heilpraktikerberufs in Baden-Württemberg. 
Bitte beachten Sie, dass sich die aktuelle Lage und die entsprechenden Einschränkungen und Massnahmen kontinuerlich verändern können. Aus diesem Grund, empfehlen wir Ihnen, sich regelmässig über die folgenden Einrichtungen auf dem Laufenden zu halten: 
 
 
♦ Darf ich als Heilpraktiker*in in meiner Praxis weiterarbeiten ? (Stand 26.3.20)
Ja, Heilpraktiker-Praxen dürfen geöffnet bleiben.
>> hier die genauere Auflistung vom Gesundheitsamt Freiburg über die erlaubten Tätigkeiten
 

♦ Was soll ich als Heilpraktiker*in in meiner Praxis beachten, wenn ich weiterarbeite?

Infektionsschutz- und Hygienemassnahmen:
Heilpraktiker*innen müssen sicher stellen dass die Infektionsschutz- und Hygienemassnahmen im Rahmen ihrer Tätigkeiten und in ihren Praxen eingehalten werden.
Siehe folgende Links:
>> 4. §4 e) der Corona-Verordnung (Stand 28.3.2020) 
 
Quarantäne und Rückkehr aus einem Risikogebiet:
Folgende Einschränkungen bezüglich der Quarantäne oder eines Aufenthalts in einem vom RKI aufgelisteten Risikogebiet müssen berücksichtigt werden:
 

Darf ich als Heilpraktiker*in eine*n Corona-Patient*in behandeln? (Stand 24.3.2020)

NEIN. Das Coronavirus ist laut Robert-Koch-Institut meldepflichtig bei Verdacht, Erkrankung und Tod, nach § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 und § 7 Absatz 1 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes. Aus § 24 besteht somit ein Behandlungsverbot für Heilpraktiker*innen. 
“(1) Die Pflicht zur namentlichen Meldung nach § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des Infektionsschutzgesetzes wird auf den Verdacht einer Erkrankung, die Erkrankung sowie den Tod in Bezug auf eine Infektion ausgedehnt, die durch das erstmals im Dezember 2019 in Wuhan/Volksrepublik China aufgetretene neuartige Coronavirus („2019-nCoV“) hervorgerufen wird. Dem Gesundheitsamt ist in Abweichung von § 8 Absatz 3 Satz 2 des Infektionsschutzgesetzes die Erkrankung in Bezug auf die in Satz 1 genannte Krankheit auch dann zu melden, wenn der Verdacht bereits gemeldet wurde. Dem Gesundheitsamt ist auch zu melden, wenn sich der Verdacht einer Infektion nach Satz 1 nicht bestätigt.
(2) Die Meldung des Verdachts einer Erkrankung in Bezug auf die in Absatz 1 Satz 1 genannte Krankheit hat nur zu erfolgen, wenn der Verdacht nach dem Stand der Wissenschaft sowohl durch das klinische Bild als auch durch einen wahrscheinlichen epidemiologischen Zusammenhang begründet ist. Die vom Robert Koch-Institut auf der Grundlage des § 4 Absatz 2 Nummer 1 des Infektionsschutzgesetzes veröffentlichte Empfehlung zu der in Absatz 1 Satz 1 genannten Krankheit ist zu berücksichtigen.
(3) Die Pflicht zur namentlichen Meldung nach § 7 Absatz 1 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes wird auf den direkten oder indirekten Nachweis des in Absatz 1 Satz 1 genannten Krankheitserregers ausgedehnt, soweit der Nachweis auf eine akute Infektion hinweist.” 
>> Seite des Robert-Koch-Instituts
 
! Da das Coronavirus bereits bei Verdacht meldepflichtig ist, fällt es somit unter das Behandlungsverbot für Heilpraktiker*innen. Es ist von einer Behandlung von Atemwegerkrankungen jeglicher Art bei Patienten*innen abzuraten.
 

 

 

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