Personzentrierte Beratung – Basismodul GWG

 

 

Die Weiterbildung eignet sich für alle Menschen, die ihre Gesprächsführungs- und Beratungskompetenz vertiefen und professionalisieren möchten. Als Berater*in lernen Sie, Ratsuchende auf ihrem Weg zu begleiten, sich selbst besser zu verstehen und eigene stimmige Lösungen zu finden. Dazu lernen Sie, wie Sie im Gespräch Klärungsprozesse anstoßen, hilfreiche Ressourcen aktivieren und heilsame Bewältigungsformen anbieten können. Zugleich bekommen Sie Impulse und Handwerkszeug, sich selbst in schwierigen Gesprächen zu stabilisieren und zu stärken. Ihre individuellen Fragestellungen (z.B. aus Ihrem jeweiligen Arbeitskontext) sind willkommen!

Wir vermitteln Ihnen die personzentrierte Vorgehensweise in Theorie und Praxis. Im personzentrierten Ansatz steht der einzelne Mensch mit seinen Möglichkeiten zu wachsen und sich weiter zu entwickeln im Vordergrund. Die inneren Haltungen von Akzeptierung/ Wertschätzung, echtem Da-sein und tiefem, einfühlsamen Verstehen, werden in dem Basismodul durch verschiedenste didaktische Anregungen kennengelernt, verinnerlicht und geübt.

Als Ausbilderinnen-Team vertreten wir einen integrativen personzentrierten Ansatz, das heißt Methoden wie Focusing, Körperorientierung, Arbeit mit inneren Anteilen, Selbstmitgefühl, Achtsamkeit, u.v.m. fließen in unsere Arbeit ein.

Für die Weiterbildung ist die Bereitschaft, sich selbst zu erfahren und das eigene Erleben bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren ebenso wichtig, wie das konkrete Einüben von beraterischem Handwerkszeug und Prozesswissen.

Die Wirksamkeit der personzentrierten Methode ist wissenschaftlich nachgewiesen und sie ist ein wunderbares Fundament für Beratungsprozesse in unterschiedlichsten Kontexten. Der Abschluss “Personzentrierte Beratung – Basismodul” entspricht den Richtlinien der GwG (Gesellschaft für personzentrierte Psychotherapie und Beratung e. V.) und ermöglicht aufbauend viele Weiterbildungen (beispielsweise hin zur/zum Personzentrierten/r Berater/in oder in die Bereiche Coaching oder Personzentrierte Gesprächspsychotherapie. Siehe auch: www.gwg-ev.org).

 

Weiterbildungsstruktur:

  • 145 Unterrichtsstunden Weiterbildungswochenenden mit den Ausbilderinnen
    • Inputs und Theorievermittlung
    • Strukturierte Übungen
    • Selbsterfahrung
    • Übungsgespräche innerhalb der WB-Gruppe
    • Supervision der eigenen Beratungstätigkeit (mindestens 2 dokumentierte und selbst transkribierte Gespräche vorstellen, s. u.)
  • 45 Unterrichtsstunden in Eigenverantwortung

davon 20 Unterrichtsstunden Kollegiale Supervision mit Teilnehmer*innen aus der WB-Gruppe
und 25 Unterrichtsstunden eigene Beratungstätigkeit bzw. Übungsgespräche (davon mindestens 2 audio- oder videodokumentierte Gespräche).

Die einzelnen Wochenenden werden (bei einer Gruppengröße bis 12 Personen) von einer der Ausbilderinnen durchgeführt.

Zulassungsvoraussetzung:  

Bewerbungsbogen (für Quereinsteiger)

Abschluss:

  • Abschlusskolloquium
  • Teilnahmebescheinigung „Basismodul“ Weiterbildung Personzentrierte Beratung durch die Ausbilder
  • Teilnahmebescheinigung „Einführung in den Personzentrierten Ansatz in Theorie und Praxis“ durch die GwG (Gesellschaft für Personzentrierte
    Psychotherapie und Beratung e.V.)

 

Weiterbildungstermine:

  • WE 1: Einführung in den personzentrierten Ansatz (Sa. 21./ So. 22.11.2020 – Samstag von 9 bis 17.30 Uhr, Sonntag von 9.00-13 Uhr)

Theorie:

Grundlagen des personzentrierten Ansatzes/Menschenbild

Personzentriertes Beziehungsangebot (Echtheit, Akzeptierung und empathisches Verstehen)

Das Zusammenspiel von Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Wünschen

Praxis:

Einführung und Einstimmung in die personzentrierte Berater-Haltungen

Üben von genauem Zuhören und Vertiefen mit diesen Qualitäten

Methodische Übungen zur Strukturierung von Gesprächsinhalten und Prozessbegleitung

Übungsgespräche mit Fallbeispielen aus Beruf und Alltagssituationen,

Achtsamkeits- und Aufmerksamkeitsübungen

 

  • WE 2: Wertschätzung /Akzeptierung – emotionale Kompetenz (Sa. 16./ So. 17.1.21 – jeweils von 9-17.30 Uhr)

Theorie:

Persönlichkeitsentwicklung – Entwicklungsprozesse

Emotionale Kompetenz/heilsamer Umgang mit Gefühlen

Vertiefung des Verständnisses von Akzeptierung/bedingungsloser positiver Wertschätzung und ihre Auswirkungen auf den Beratungsprozess

Praxis:

Selbsterfahrung: Gefühle erkennen, fühlen und integrieren

Übungsgespräche in der Gruppe (unter dem Aspekt Emotionale Kompetenz)

Transkriptsupervision

Demonstration

 

  • WE 3: Empathisches Verstehen – Prozessaktualisierung und Klärung (Sa. 6./ So. 7.3.21 –  jeweils von 9-17.30 Uhr)

Theorie:

Vertiefung des präzisen, einfühlenden Verstehens

Vom „Drüber reden“ zum „im Prozess sein“ – Prozessaktualisierung hier und jetzt

Allgemeine Wirkfaktoren in Beratungsprozessen           

Praxis:

Übungen zum empathischen Verstehensprozess

Übungsgespräche

Hilfen zum persönlich Bedeutsamen zu finden

Formulierungswerkstatt für Berater-Äußerungen (vom Paraphrasieren zum Vertiefen)

Transkript-Supervisionen

                            

  • WE 4: Kongruenz / Echtheit / guter Selbstkontakt – Werte / innere Bewertungs- bedingungen (Sa. 24./ So. 25.4.21 – jeweils von 9-17.30 Uhr)

Theorie:

Wie gelingt ein guter Kontakt zu sich selbst als auch zum Gesprächspartner unter dem Aspekt von Echtheit und Kongruenz?

Kongruenz/Inkongruenz

Innere Bewertungsmaßstäbe bewusst machen

Kontakt zu inneren Werten als wichtige Ressource

Praxis:

Selbsterkundung zum Thema: Werte und innere Bewertungsmaßstäbe

Übungsgespräche zum Thema: Ressourcenaktivierung

Übungen zum guten Selbstkontakt

Transkript-Supervisionen

     

  • WE 5: Erlebnisaktivierende Methoden: Arbeit mit inneren Teilen (Sa. 26./ So. 27.6.21 – Samstag von 9 bis 17.30 Uhr, Sonntag von 9.00-13 Uhr)

Theorie:

Theorie der Arbeit mit inneren Anteilen – personzentriert     

Exemplarisch: Arbeit mit kritischen/antreibenden und mit bedürftigen Anteilen            

Praxis:

Selbsterfahrung: meine innere Vielfalt

Innere Anteile im Beratungsgespräch aufgreifen lernen („Partialisieren“)          

Transkript-Supervisionen

 

  • WE 6: Erlebnisaktivierende Methoden: Kreatives Gestalten – vom Bild, von der Metapher zur konkreten Erfahrung  (Sa. 17./ So. 18.7.21 – jeweils von 9-17.30 Uhr)

Theorie:

Kreativität als Brücke zum Erleben (Verlangsamung von inneren Erlebens-und Entfaltungsprozessen)

Aktualisierungstendenz

Praxis:

Selbsterfahrung mit kreativen Medien

Übungsgespräche auf der Grundlage eines Bildes/einer Skulptur

 

  • WE 7: Erlebnisaktivierende Methoden: Focusing als Vertiefung des Erlebens (Sa. 18./ So. 19.09.21 – Samstag von 9 bis 17.30 Uhr, Sonntag von 9.00-13 Uhr)

 

Theorie:

Einführung in das körperorientierte Arbeiten – Grundlagen des Focusing

Kleine Erlebens- und Entfaltungsprozesse im Gespräch erkennen und körperorientiert fördern lernen

Praxis:

Mini-Focusingprozesse selbst kennenlernen

Erstes „Focusing-Handwerkszeug“ in Beratungen ausprobieren

           

3 Abendtermine für Transkript-Supervisionen

Abendtermin 15. Sept. 2021 18.30 bis 21.30 h

Abendtermin 22. Sept. 2021 18.30 bis 21.30 h

Abendtermin 29. Sept. 2021 18.30 bis 21.30 h

 

  • WE 8: Abschlusswochenende, (Sa. 2./ So. 3.10.2021 – jeweils von 9-17.30 Uhr)

Abschlusskolloquium mit Feedbackrunden

Ausblick und Stärkung: „Meine nächsten Schritte als BeraterIn“

 

 

 

Dr. Christina Burbaum

Dipl. Psychologin und Psych. Psychotherapeutin, Ausbilderin Personzentrierte Beratung (GWG), Focusing-Trainerin (DAF, ZAPCHEN-Praktizierende.

In meiner Praxis begleite ich Menschen personzentriert und körperorientiert im Rahmen von Psychotherapie, Beratung und Supervision. In sozialen und medizinischen Berufsfeldern unterrichte ich Gesprächsführung, Selbstfürsorge und Psychosomatik.

 

 

 

 

Renate Wehner

Dipl. Sozialpädagogin/Schwerpunkt Kunsttherapie, Ausbilderin in Personzentrierter Beratung (GwG), Alexander-Technik (ATVD) und zeitgenössischem Tanz (langjährige Mitarbeit im TIP, Freiburg)

Leitet gemeinsam mit Olivia Rohr das ZAYT in  Freiburg. Weiterbildungen in Spiraldynamik, buddhistischem Geistestraining, ACT, etc.

 

 

 

 

Kosten:

einmalig € 2.040,-
oder  12 Monatsraten à € 175,- (Gesamt 2.100,-)
oder  24 Monatsraten à € 88,- (Gesamt 2.112,-)
zzgl. € 50,- Pauschale für die Akkreditierung der GWG e.V.

 

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Die Freie Heilpraktikerschule Freiburg ist als Weiterbildungsinstitut vom Bundesministerium für Bildung und Forschung anerkannt und berechtigt, Bildungsprämien einzulösen. Kurse können mithilfe der Bildungsprämie mit bis zu 50% (max. € 500,-) gefördert werden.

Mehr Infos hier >>

 

 

   

Dieser Kurs wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg zur beruflichen Anpassungsfortbildung aus ESF-Mitteln bezuschusst. Wenn Sie zuschussberechtigt sind, erhalten Sie 30%, 50% oder 70% Ermäßigung auf die Kursgebühr.

Mehr Infos hier >>

 

 

 

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