HP Psychotherapie

Heilpraktiker/-in für Psychotherapie

Psychologische(r) Berater/-in

 

NEU!!!

Es gibt zwei Ausbildungsmöglichkeiten ab Oktober 2017:

Der Mittwochskurs (immer mittwochs, 18-30 – 21.30 Uhr) ab 11. Oktober 2017

Der Freitagskurs (immer freitags, von 9 bis 12 Uhr) ab 13. Oktober 2017

 

 

Ausbildungsinhalte:

Die Ausbildung besteht aus THEORIE und PRAXIS. Diese Einheiten können zusammen oder einzeln gebucht werden. Einzelne Praxisplätze werden erst ab 01. Oktober 2017 vergeben, vorausgesetzt der Kurs ist nicht ausgebucht. Am Ende der Ausbildung wird Ihnen ein Prüfungsvorbereitungskurs angeboten.

Die Prüfung, um das Zertifikat „Psychologische(r) Berater/-in“ zu erlangen, wird an der Freien Heilpraktikerschule abgelegt. Die psychologische Beratung als nichtheilkundliche Interventionsmethode fällt unter den psychologischen Arbeitsbereich der beratenden Psychologie wie z.B. Coaching oder Lebenshilfe.

Heilpraktiker/-innen für Psychotherapie hingegen dürfen psychiatrische Diagnosen stellen und psychische Erkrankungen therapieren. Die Erlaubnis wird von den zuständigen Gesundheitsämtern nach einer Eignungsprüfung erteilt.

Termine:

Unterricht THEORIE: 42 Termine, mittwochs von 18.30 Uhr bis 21.30 Uhr

Unterricht PRAXIS: 8 Wochenenden, samstags & sonntags von 9 bis 17.30 Uhr

Prüfungsvorbereitungskurs (PVK): 1 Wochenende, samstags & sonntags von 9 bis 16.30 Uhr

Kosten:

Für die Gesamtausbildung mit Theorie und Praxis inkl. PVK:

  • 12 Monatsraten à € 253,-
  • oder 18 Monatsraten à € 174,-
  • oder einmalig € 2.965,-

Für die THEORIE:

  • 12 Monatsraten à € 165,-
  • oder einmalig € 1.914,-

Für die PRAXIS:

  • 12 Monatsraten à € 176,-
  • oder einmalig € 2.046,-

Für den Prüfungsvorbereitungskurs (PVK):

  • einmalig € 150,-
  • kostenlos bei Buchung der Gesamtausbildung

Einschreibegebühr:

  • einmalig € 120,-

5% Frühbucherrabatt für die Ausbildung 2017 bei Anmeldungen bis zum 27. Juli 2017!

 

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Anmeldung:

Wir behalten uns das Recht vor, Verträge erst nach Rücksprache mit dem Kursleiter, bzw. nach persönlicher Vorstellung der Kursteilnehmer/-in, abzuschließen.

 

Stimmen:

“Unter anderem die angenehme Athmosphäre, die gute Beratung seitens der Schulleitung, kompetente Lehrkräfte und das große Angebot der Schule haben dazu geführt, daß ich das Richtige für mich gefunden habe und die Prüfung auch auf Anhieb gemeistert habe.” Roland Schopp, Zell am Hamersbach.
 
“Ich möchte mich ganz herzlich bedanken für die gute Vorbereitung auf die Prüfung.
Die Materialien, die Art der Fragestellung und die richtige Einschätzung von Geha Haas (Dozent) der bevorzugt in der Prüfung abgefragten Themen haben mich gut gewappnet.Christine Kirchner, Freiburg.

 


Praxis Curriculum

„Heilung durch das Wort“

Personenzentrierte Gesprächsführung und Kommunikation als Grundlage psychotherapeutischer Arbeit

In allen Formen therapeutischer und pädagogischer Arbeit ist eine gelingende Kommunikation die Basis für Veränderung, Entwicklung und Heilung. Mit gelingender Kommunikation ist hier die verbale und nonverbale Beziehungsgestaltung zwischen Therapeut und Klient bzw. Patient gemeint, die durch Vertrauen und Wertschätzung gekennzeichnet ist.

Erst auf dieser Basis lassen sich therapeutische Strategien und Techniken wirksam anwenden. Es liegt deshalb in der Verantwortung eines „Helfers“, sich diesem Wissen zu öffnen und sich entsprechend fortzubilden um den berechtigten Hoffnungen und Erwartungen des Patienten kompetent begegnen zu können.

 

Anforderungen:

  • Interesse und Motivation, sich mit Psychologie, Kommunikation und professioneller Beziehungsgestaltung zu beschäftigen
  • Bereitschaft zu intensivem Lernen durch Selbsterfahrung
  • Bereitschaft zu theoretischer Reflexion und Literaturstudium.
  • Möglichkeiten zur Übung und Umsetzung im Alltag / Beruf.

Ziele der Fortbildung:

  • Erwerb kommunikationstheoretischer Grundlagen
  • Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung
  • Erarbeitung von professionellen Grundkompetenzen zur Gestaltung der therapeutischen Beziehung: Empathie – Kongruenz – Akzeptanz
  • Einführung in die klientenzentrierte Gesprächsführung mit nicht – direktiver Therapeutenhaltung
  • Einführung in Grundprinzipien der systemischen Psychotherapie
  • Erlernen von wirksamen systemischen Fragetechniken
  • Einführung in verschiedene psychotherapeutische Techniken und Vorgehensweisen bei spezifischen Störungen

Methodik:

Ein offen-flexibler Umgang mit folgenden Vorgehensweisen und Inhalten:

  • Blitzlichtrunden zu Beginn der Seminare
  • Theoretischen Impulsreferaten
  • Gruppenselbsterfahrung mit meditativen Einheiten und Blitzlichtrunden
  • Körperorientierte Methoden zur Entspannung und Auflockerung
  • Gesprächssequenzen  des  Fortbildungsleiters mit anschl. Reflexion
  • Übungssequenzen in Dyaden und Dreiergruppen
  • Übungssequenzen in der Großgruppe

Termine:

8 x samstags und sonntags von 9 bis 17.30 Uhr


Unterrichtsinhalte

1. WE: Grundlagenseminar – Watzlawick und die Palo-Alto-Schule

  • Kennenlernen in Kleingruppe und Großgruppe
  • Rollenspiel zu einem Praxisbeispiel – Alltagskommunikation
  • Gruppenregeln anhand des TZI Modells von Ruth Cohn
  • Mind-Map zum Thema professionelle Kommunikation
  • Pathogenese vs. Salutogeneseprinzipien mit Reflexion im Gespräch
  • Rollenspiele zum Thema in Kleingruppen oder Großgruppe

2. WE: Präsenz – Achtsamkeit – Mitgefühl und Spiegelneurone

  • Atemmeditation
  • Übungseinheiten zum Thema Präsent-Sein und aktives Zuhören
  • Selbstreflexion zum Thema achtsame Kommunikation
  • Übung in Paaren zur Achtsamkeit und Unterbrechung von Rapport
  • Theoretischer Input zu den Kommunikationsregeln der Palo-Alto-Schule
  • Rollenspiele zum Thema konstruktives Feedback geben
  • Das 4-Ohrige Modell von Schulz von Thun mit Übungseinheiten
  • Übung in der Gruppe zum Thema Feedback und konstruktive Kritik

3. WE: Professionelle Beziehungsgestaltung und Psychotherapie

  • Meditation / Relaxation-Response-Technik
  • Theoretischer Input zur Professionellen Beziehungsgestaltung in der Therapie
  • Übungen zum Thema Rapport in Dyaden und Kleingruppen
  • Pacing und Leading Prinzipien mit Übungseinheiten
  • Selbsterfahrung der subjektiven Kommunikationsstile mit Reflexion
  • Input und Reflexion zur Bedürfnishierarchie nach Abraham Maslow
  • Selbsterfahrungseinheit zum Thema Konstruktion der Identität des Therapeuten

 4. WE: Karl Rogers und die humanistische Wende

  • Focusing-Übung
  • Theoretischer Input zum humanistischen Konzept von Carl Rogers
  • Brainstorming zum Thema Emotionen und Empathie
  • Partnerübungen zu den Haltungen der Echtheit – Empathie und Akzeptanz
  • Gruppenübung zum Thema Spiegeln, Paraphrasieren und Pendeln
  • Reflexion zu den Gefahren der GT – den „Pleiten, Pech und Pannen“-Erfahrungen
  • Übungen zu den Bewertungsebenen mit Selbst- und Fremdreflexion

5. WE: Karl Rogers und die Entwicklung des Selbst

  • Meditation / Body-Scan
  • Eingangsblitzlicht mit Erwartungen und Bedürfnissen
  • Paardialog zu den Salutogenetischen Gesundheitserregern
  • Theoretischer Input zu den Entwicklungsstufen des Personenzentrierten Ansatzes
  • Gespräch des Dozenten nach den Prinzipien von Rogers mit Reflexion
  • Übung: Pro-Kontra Gruppendiskussion
  • Reflexion der unterschiedlichen Auftragskontexte der therapeutischen Arbeit
  • Der bewusstmachende Dialog – Crossing-the-Bridge-Übung
  • Prinzipien zur Vorbereitung eines Gesprächs
  • Übung zum Thema Ressourcenaktivierung durch Fragetechnik

 6. WE: Fragetechniken der systemischen Therapie

  • Blitzlicht mit Wahrnehmungsübung zur Entspannung
  • Theoretischer Input zum Thema Fragetechnik
  • Übung zum Ressourcenausweis in der Dyade
  • Übung: Sich stark fühlen – innere Stärke und Zentrierung
  • Prinzipien der Zielorientierung / Problemrahmen vs. Zielrahmen
  • Übung zur positiven Zielbestimmung – Kriterien wohlgeformter Ziele
  • Die Konstruktiven W-Fragen und Prinzipien der Fragetechniken
  • Unterschiedsfragen – Lösungsorientierung – Ausnahmefragen – Verhaltensfragen
  • Übungen in Dyaden und Kleingruppen

 7. WE: Kurzzeittherapie – Ziele und Lösungen

  • Blitzlicht
  • Theoretischer Input zum Konzept der Autopoiesis und Kurzzeittherapie
  • Systemische Auftragsklärung – Beispiel und Übungen in Dyaden
  • Die Lösungsfokussierte Haltung mit Konkretisierungsfragen
  • Die Wunderfrage nach S. de Shazer und Beispielhaftes Gespräch
  • Prinzipien der Konstruktion von Interventionen in der Therapie
  • Übungen in Dyaden zur Technik der Wunderfrage in der Kurzzeittherapie
  • Zirkuläre Fragetechnik der systemischen Therapie
  • Übungen in Dyaden und der Gruppe
  • Gruppentrance zur Verankerung der Ressourcenorientierung

 8. WE: Präsentation der Kompetenzen und Weiterbildung

  • Persönliches Spiegeln / Übung in der Gruppe
  • Systemische Interviewfragen – Übung in Dyaden
  • Gespräch in Dyaden und in der Gruppe zum Thema Macht und Missbrauch
  • Rundendialog zum Thema therapeutische Identität
  • Gelernte Kompetenzen – Beispielhafte Gespräche mit Feedback der Gruppe
  • Grundprinzipien der phänomenologischen Arbeit nach Hellinger
  • Beispiel einer Aufstellungsarbeit – Familienaufstellung
  • Reflexion der Fortbildung in der Gruppe mit Anregungen zum Weiterlernen
  • Abschlusstrance zur Verankerung der Lerninhalte

 


 

Theorie Curriculum

Termine:

42 x mittwochs von 18.30 Uhr bis 21.30 Uhr + 1 x Prüfungsvorbereitungskurs am Wochenende

 

Unterrichtsinhalte:

 

1. Begriffsdefinitionen und Einführung in die Lerninhalte

  • Psychologische Begriffe
  • Begriffe der Norm
  • Klassifikationssysteme
  • Rolle des Psychotherapeuten

2. Neurologie

  • Neuroanatomie / ZNS / peripheres / autonomes NS
  • ZNS-Funktionen / Neurophysiologie / Neurotransmitter
  • Neuropathologie: degenerativ / entzündlich / toxisch / infektiös
  • Epilepsie / Demenzen / endokrine und Stoffwechselkrankheiten
  • SHT / exogene Psychosen / hirnorganische Psychosyndrome
  • Neurologischer Befund – Untersuchung

3. Spezielle Psychopathologie / Elementarfunktionen

  • Bewusstsein – Gedächtnis – Orientierung – Wahrnehmung
  • Denken – Affekte – Antrieb – Identität – Kontakt – Libido
  • Psychiatrische Befunderhebung und Untersuchung

4. Psychiatrische Erkrankungen

  • Exogene / endogene Psychosen
  • Affektive Psychosen / Schizophrenien
  • Psychiatrische Therapieverfahren

5. Biologische Therapien / Medikamente

  • Psychopharmaka: Antidepressiva – Neuroleptika – Tranquilizer
  • Lithiumtherapie – Barbiturate – Anxiolytika u.a.
  • Naturheilkundliche Präparate – Phytotherapie

6. Abhängigkeitserkrankungen / Süchte

  • Ätiologische Konzepte / Suchttypen
  • Substanzgebundene Abhängigkeiten
  • Prozessgebundene Abhängigkeiten
  • Legale Sucht – illegale Drogen – Alkoholismus

7. Psychosomatik

  • Ursachenmodelle / Stressmodelle
  • Funktionelle Störungen
  • Somatoforme Störungen
  • Psychosomatische Krankheiten
  • Schlafstörungen

8. Neurosen

  • Krankheitsmodelle / Ätiologiekonzepte
  • Angststörung / Phobie / Zwang / Dissoziative Störungen / Depression
  • Belastungsstörungen / Trauma

9. Essstörungen

  • Anorexia nervosa / Bulimie / Adipositas

10. Sexualstörungen

  • Sexuelle Funktionsstörungen
  • Sexuelle Identitätsstörungen und Sexualabweichungen
  • Ätiologie / Therapie

11. Kinder u. Jugendlichenpsychotherapie

  • Oligophrenie – frühkindliche Hirnschädigung
  • Emotionale Störungen – ADS/HKS – Legasthenie
  • Autismus – Mutismus – Enuresis – Tics u.a.

12. Persönlichkeitsstörungen

  • Borderline PS – schizoide PS – paranoide PS – dissoziale PS u.a.
  • Diagnostik und Testverfahren

13. Psychiatrische Notfälle

  • Umgang mit schwierigen Situationen und Klienten
  • Suizidalität – Intoxikationen – Panik – Bewusstseinstörung
  • Krisenintervention

14. Gesetzeskunde für Heilpraktiker

  • Heilpraktikergesetz und Durchführungsverordnungen
  • Pflichten / Verbote / Berufsordnung
  • andere Gesetze: Psych-TP-Gesetz / StGB / PsychKG / Betreuung u.a.

15. Psychotherapie und Therapie-Schulen

  • Psychoanalyse und Tiefenpsychologie
  • Kognitive Verhaltenstherapie
  • Humanistische Verfahren
  • Systemische Verfahren
  • Ergänzende Ansätze und Körpertherapien

16. Mündliche Prüfungsstrategie und Themenwiederholung

17. Prüfungsvorbereitung Wochenendkurs

  • Multiple-Choice Technik und Fragen
  • Mündliche Fragen und Prüfungsverhalten

Angebote bei Bedarf:

  • Hinweise zu effektivem Lernen – Lernstrategien
  • Übungen zur Lösung von Lernblockaden u. Prüfungsängsten
  • Unterstützung durch individuelle therapeutische Arbeit

( Gespräch – NLP – Hypnose – Aufstellungen u.a. )

 

Stundenplan:

Hier geht es zum Stundenplan >>

 




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